Mittwoch, 16. September 2009

Kultur oder wie man es jetzt nennt schön

Eigentlich hatte ich euch versprochen, dass hier jetzt ein RIESEN Blog kommt.
Doch ist meine Partnerin mit der ich das eigentliche Thema ab handeln wollte seit TAGEN nicht online und irgendwie Lust auf suchen und dann finden hab ich auch nicht.
Dafür kommt jetzt was, was mich Persönliche betrifft, also wenn ich mal ausschweifend werde oder mehr von meinen Gedanken freigebe und andere Meinungen nicht akzeptiere entschuldige ich mich vorab einmal.

Als Gott den Menschen die Kultur schenkte, wurde diese auf vier Grundpfeilern erbaut.
1. Das Schreiben.
2. Das Malen.
3. Das Singen.
4. Das Spielen.
Doch mit jeder Zeit die in das Land kam, wurden mehr und mehr die eigentlichen Pfeiler verändert.

1. Schreiben nach Schema F. wie FUCK!
Kabal und die Liebe. Faust I und II, Woyzeck, der Mann ohne Eigenschaft diese Bücher haben eins gemeinsam, sie wurden nicht nur von großen Schriftstellern geschrieben, sondern sind alle mit einem tiefen psychologischen so wie auch philosophischen Hintergrund geschrieben wurden. Der Autor hat nicht nur sein Leben thematisiert, sondern hat mit jedem seiner Bücher auch die Gesellschaft attackiert. Alle diese Bücher gelten als Meisterwerk der schreibenden Kunst. Der Leser wird in Welten mitgenommen, in dem er nicht nur über sich, sondern auch über die Zeit und die Gesellschaft was lernt. So werden in Büchern nicht nur Romane oder Geschichten erzählt, sondern geht es auch um die Instanzen im Menschen, das Ödipus Syndrom und um die suche nach dem Sinn der Machtausübung. Jeder dieser Bücher ist eine Bereicherung.
Aber dann kam irgendwann die "Wende"!
Eine Wende die jeden verstorbenen, Epochen beeinflussenden Schriftsteller in seinem Grabe kotzen lassen würde.
Es wurden Bücher geschrieben, die keinen Sinn haben, nichts aussagen aber trotzdem gekauft und gelesen werden, UNS WAR in MASSEN.
Bücher wie Harry Potter oder Biss verdummen unsere Gesellschaft, man liest um zu sagen, dass man gelesen hat. Keiner kann eine Moral aufnehmen und diese in seinem weiteren Leben gebrauchen. Sie sind da um dumpf gelesen zu werden, um zu sagen "OH WIE SCHÖN", wir lesen um nicht zu lernen, sondern lesen um zu lesen.

2. Bilder.. Wow!
Meiner Meinung nach ist Zeichnen keine Kunst. Jeder kann Zeichnen, dann so was kann man erlernen. Wenn Jemand sich in den Vordergrund stellt, weil er gut Zeichnet ist das für mich nicht eine Art mit der man Kunst macht. Zeichnen erlernt man, Kunst hat man im Blut.
Auch wenn man ein Apfel, eine Landschaft oder Wellen malen kann beeindruckt mich das nicht.
Mir kommt es eher auf die Aussage des Bildes an, und nicht wie es gemalt wurden ist.
Und das fehlt vielen Künstler, Sekundär ist es schön wenn man was besonders gut auf der Leinwand kritzelt. Aber die Idee und die Aussage, der Bann in den man kommt wenn man sich ein Bild ansieht, die Interpretation von verschiedenen Leuten für nur ein einziges Bild, die Atmosphäre und Gefühle die man bekommt, dass ist Kunst!

3.Wir suchen dann mal nach ner Stimme.
Fürher wurde Musik gemacht um seine Gedanken und Gefühle wiederzugeben.
Seit neustem wird Musik gemacht, um Geld zu machen.
Sendungen wie DSDS oder Popstars zwingen sich Stars zu finden, die man nach 3 Wochen vergisst. Es kommt nicht mehr auf die Stimme und das Gesungen an, sondern auf die Medienkompetenz der Person. Das Volk wählt seinen Star, der dann eh kein Star wird. Wie kann eine Person, die selber noch nie eine Note gesungen hat eine Person zu einem Star ernennen. Hören wir auf uns was vor zumachen, viele der momentanen Künstler die Singen sind Schrott, oder auf Drogen.

4. Theater eine Welt für alle.
Eine Kunstrichtung wurde aber verschont, die des Theaters. Ich bitte euch, lasst es auch. Es ist leichter, dass das Schauspielern nicht vermainstreamt wird, da nicht jeder sich zumutet auf die Bühne zu gehen und eine Rolle zu spielen.
GOTT SEI DANK!.
Theater gehört immer noch zu der Kunst, die durch Kritik lebt, Kritik sei es positiv oder negativ ist nicht nur ein Feedback, sondern auch eine Auszeichnung für, dass was man erbracht hat. Und Theater lebt davon, eigentlich leben alle Kunstformen mit der Kritik, aber kritisiert mal Feuchtgebiete, kaum möchte man eine Konversation anfangen, in der man erklärt warum man das Buch nicht mag, kommt die Antwort, es wurde doch so oft verkauft.
Kritisiert mal eine Schauspieler, von den Fans bekommt man irgendwelche Wörter an den Kopf geknallt, keiner ist bereit sich die Kritik anzuhören und macht sich dicht. Dass liegt nicht an den Charakterzügen der Person, dass er evtl. stur ist oder sonst was, nein es liegt einfach da dran, dass unsere Gesellschaft im Moment keine Ahnung von Kunst hat.

Mach deine Art von Kunst, aber nich um Fame zu bekommen, sondern weil es dir am Herzen liegt. Solange du es machst, weil es alle machen und du denn tieferen Sinn von Kultur nicht verstehst geh sterben!

Samstag, 5. September 2009

Bin mal pissen!

Einfach mal so zeigen was ich so als Künstler drauf habe ;)
Irgendwie bin ich verwirrt...
Die Tage kommt ein riesen Eintrag.