Mittwoch, 20. Januar 2010

Ohne Namen.

Ich seh mir mein Spiegelbild an.
Verändert habe ich mich
alt bin ich geworden.
Die Zeit hinterlässt Narben
mansche tief, andere wiederrum garnicht zu sehen.
Die tiefste hast du mir verpasst.
Nicht zu sehen.
Nicht zu hören.
Doch ich spühre sie.
Jeden Tag begleitet sie mich.

Ich habe keine Lust mehr.
Ich will nicht mehr, keinen Schritt.
Denn jeder ist eine Qual.
Was macht es noch für einen Sinn,
wenn du mir das Lachen gestohlen hast.
Diese Leere, die keiner mehr füllen kann.

Einsam und verlassen
versuche ich aufrecht zu stehen.
Doch es wird von mal zu mal schwer.
Mein Gesicht wird nass.
Der Beweiß, dass ich noch Lebe.

Ich kann meine Trauer nicht mehr verbergen,
meinen Hass nicht mehr steuern.
Ich hasse diesen Spiegel.

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