Dienstag, 29. Dezember 2009

Ende 2009

Genau in 24. Std. heißt es "Willkommen in 2010".
Ein Jahr ist schon wieder vorbei.
Zeit für MEINEN PERSÖNLICHEN RÜCKBLICK.
Dieses Jahr endet genau, wie das letzte Jahr, mit Problemen, zwar sind es Probleme die ich mir selber mache, aber so rein von den Gedanken her sind sie gleich.
Wie war denn so mein Jahr 2009.
Cool wäre es, wenn man irgendwas hätte um zurück zu spulen, dann könnte man alles viel leichter hier nieder schreiben.


Ich hab dieses Jahr relativ am Anfang mein neues Handy bekommen. Blackberry Cruve 8900.
Ein Prachtexemplar eines Handys, ich war ja lange Zeit geil auf ein Blackberry und alle meine Träume und Wünsche wurden erfüllt.

Dann war da noch "schluss mit lustig: Danton"
Unser letztes Theaterstück.
Es war geil, jede Probe war ein Spaß und das Stück war auch Perfekt.
Der Januar, jeden Samstag und Sonntag war ich Proben., ich hab Axel öfters gesehen als meinen Dad.
Sinahs versprecher bei den Videodrehs.
Und die erkänntnis aus einem Jahr "Danton"
"Meine Freunde wir stinken!"
Nicht nur, dass wir dieses Jahr wieder einmal den "Rotary Kulturpreis gewonnen haben", sondern wir haben überall mal wieder gezeigt wie toll es ist Theater zu spielen.
Es war ein episches Stück, mit einer richitg richitg tollen Gruppe.
Nochmal danke an Marius, Werner, Julia, Miriam, Lena, Hanna, Sinah, Sarah, Malte, Lisa und an meine Christina.

BERLIN?!
Oh jaa. Berlin, ich habe dich gehasst, seit dem Februar dieses Jahres liebe ich dich.
Schon die Story wie, wir da hingekommen sind war eine reine Verwirrung von Intrigen und Gruppenzwang.
Doch als wir dann da waren, wir wenigen Leute, die vom Karnaval geflüchtet sind, war es hammer!
Schneeballschlacht vor dem Bundestag.
Das Steakhaus.
Die Coktailbar.
Das Foto von Toto als Erhan.
Das kaputte Bett.
Die Schlägerein am Abend.
Der Abend in Zimmer 106.
Die Berliner Mauer und Lübbi.
Alles Erinnerungen die man nicht so schnell vergisst.
Ihr seit die größten!

Korbach!
Mit "Danton" sind wir dann nach Korbach eingeladen wurden.
Korbach war, wie soll man's sagen, einfach GEIL.
Jeden Tag Theater zuschauen, dann noch die Workshops und Abends, ja Abends ging dann mal so richitg die Post ab....
Zitate wie: "Ich bekomme nur heiße Luft raus."
"Pussyschnapps tut jedem gut."
"Wer hat hier Vodka... oh kaputt."
"Ich hab noch nie..."
"Wir spielen Flunkyball light!"
Klingen mir noch immer in den Ohren.
Viele neue TOLLE Menschen kennen gelernt, verschiedene Inzinirungsformen gesehen und von Anfang bis Schluss nie das Gefühle gehabt mit Fremden zutun zu haben, jeder war irgendwie gleich.
Ohh ja, wie toll doch so ein Theaterfestival ist, dort wird LIEBE noch groß geschrieben ;)

Schon waren wir in WIEN!
Wie soll man am besten Wien beschrieben?
Vom Wetter her, war's der absolute Scheiß.
Vom Essen her, war's der absoulte Scheiß.
Von dem Menschen her, war's der absoulte Hammer.
Schon das HOSTEL war epic.
Wer steckt auch bitte fast alle Jungs unseres Jahrgangs in einen Gang und gibt die anderen leeren Zimmer, irgendwelchen japanischen Frauen?
Wir haben in Wien echt aus scheiße Gold gemacht.
Wir haben Gesungen: http://www.youtube.com/watch?v=oluwWDe3IU8
Haben im Gang geboxt:
Und irgendwie haben wir uns benommen wie zivilisirte Asoziale.
Es war schön. Ich würde glatt nochmal, aber nicht nach Wien.

Dann hieß es Sommerferien.
Schön in die Türkei.
Wie war der Urlaub, der war kurz und bündig: Eine Entspannung von Geist und Seele.
Kurz: 5 Sterne Hotel.
Oma und Opa besuchen.
Und dann entspannen, entspannen, entspannen und Geld ausgeben.

Zurück waren wir denn in Klasse 13!
Seit 9 Jahren bin ich jetzt auf dieses Schule, nun gehöre ich zu den ältesten Schülern dieser Schule.
Fast die hälfte meines Lebens habe ich dort verbracht.
Und bald gibt's ein Ende... irgendwie will ich nicht.

Ja, dann hatte ich halt immer wieder mal was spannendes.
Vieles, womit man nicht gerechnet hat, ist passiert.
Freunde habe ich verloren, neue Menschen kennen gelernt.
Alex zum Beispiel ist in diesem Jahr echt n krasser Freund geworden.
Vieles hat sich verändert.
Ich hab mich verändert.
Menschen haben mich verändert.
Ich habe Menschen verändert.

Auch dieses Jahr hat mich markiert und mir Narben, aber auch Freude gegeben.
Ich danke jedem der mir dieses Jahr zur Seite stand und dieses Jahr mit mir bewältigt hat.
Danke an alle!

Es war ein schönes, interesantes und auch überraschendes Jahr.

Was mich nächstes Jahr erwartet.. Komisch, aber ich weiß es.
Mein Abitur.
Vieles wird sich verändern, evtl. werde ich ausziehen.
Ich werde studieren gehen.
Markante Sachen werden passieren.
Was genau weiß ich nicht.

Naja, war mal schön zu sehen, was dieses Jahr alles so passiert ist.
Wenn ich was vergessen habe tut es mir leid, aber versucht ihr mal euer Jahr zusammen zufassen.

ADIOS 2009!

Sonntag, 6. Dezember 2009

Impressionen IV

Jeder einzelne, ein Mensch in der Masse.
Die Masse, nur ein Stück der Welt.
Jeder einzelne, taub und stumm.
Die Masse, ignoriert denn einzelnen.
In dieser Masse, ein Kind.
Grüne Augen, braunes Haar.
Ein Lächeln.
Ein Gefühl von Freude.
Die Mutter nimmt das Kind an der Hand.
Jeder einzelne, verschwindet in der Masse.
Die Masse wie ein Meer, nimmt jeden auf.
Jeder einzelne, allein.
Die Masse, fremd.

Sonntag, 29. November 2009

Der erste Schnee.

Ich warte auf den ersten Schnee.
Diese kälte, bei dem man seinen Atem sehen kann.
Wir würden beide uns gegenüber stehen.
Mit meiner Hand würde ich deine Nacken streicheln, hoch wandern.
Dir die Harre streicheln,einfach nur feste zupacken und
deinen Kopf gegen die Stange schlagen.
Mit jedem schlag würde ich diesen Hass auf dich loswerden.
Dein Kopf würde nachgeben, die Stange aber nicht.
Dein Blut würde auf den weißen, reinen Schnee fallen.
Jeder Tropfen wäre Schuld, dass der Schnee nun rot ist.
Jeder Tropfen wäre ein verlust deiner Hitze.
Ich würde schwitzen, die Kälte ignorieren.
Du würdest mich nicht wieder erkennen.
Nach dem ich fertig bin, würde dich keiner wieder erkennen.
Du wärst defomiert, wärst traurig, hättest was dazu gelernt.

Doch kann ich dir sowas nicht antuen.
Denn es schneit nicht
und ich liebe dich.

Samstag, 28. November 2009

Zwischen Schaltung

Wenn Musik und Video zu Kunst werden, nennt man dieses Zusammen kommen in Deutschland.
MODESELEKTOR

Eine Electro-2-Mann-Band aus Berlin.
Ihr neuestes Goldstück ist.



Man muss dazu nichts sagen, es ist eine Sinneserweiternde Musik, die mit einem Video nicht nur die Ohren, sondern auch die Augen befriedigt und glücklich stellt.

Donnerstag, 19. November 2009

Zeit ist... verwirrend.

Seit ich krank bin geht mir 1 Gedanke nicht mehr aus'm Kopf.
UNSWAR:
Wenn ich jetzt ne Zeitmaschine hätte, ich bin ja der Meinung, dass sowas nie erwundern werden kann, hoffen wir's auch, und ich reise damit in die Zukunft, bin ich ja erstmal in der Zukunft meiner Gegenwart angekommen.
Schön und gut, DOCH wenn ich jetzt von dieser Zukunft, in meine Gegenwart reisen möchte müsste ich ja in die Vergangenheit, denn was sagt schon Mr.Krebs Heute ist das Morgen von Gestern.
Heißt, gibt es die Gegenwart garnicht?
Was ist Gegenwart?
Wiki sagt: Gegenwart ist eine Bezeichnung für einen nicht genau bestimmten Zeitraum zwischen vergangener Zeit (Vergangenheit) und kommender, künftiger Zeit (Zukunft). Als Synonyme dafür werden auch die Begriffe Heute und Jetzt verwendet.
DOCH, was ist dann dieser bestimmte Zeitraum?
Wir haben jetzt 20:20 Uhr.
Im moment ist es ja die Gegenwart. Doch wie lange geht dieser Zeitraum.
JETZT haben wir 20:21 Uhr.
Heißt die gegenwart von eben ist Vergangenheit.
Ist Zeit wirklich so vergänglich?
Wir müssen ja wissen, es wird nie wieder einen 19.11.2009 geben.
Das ist der erste und letzte 19.11.2009.
Angst macht es mir schon, denn diese Zeit werde ich NIE wieder zurück bekommen.
Wenn wir jetzt mal uns überlegen, was wir so tolles machen in dieser Zeit, ist ja vieles Standart. Irgendwann werden wir soviel Zeit verlieren, dass wir denken werden, ich hatte die Zeit, ich hatte die Chance, aber LUST hatte ich keine.
Ist die Lust eines Menschen doch mächtiger als die Angst Zeit zu verlieren?
Müssen wir echt alt werden um zu verstehen, dass wir soviel Zeit verloren haben.
Zeit wäre unendlich, und ein Mensch lebe zeitlich gesehen nur 70 Jahre, wenn's gut geht auch n bischen mehr. Das ist ja n unbedeutender Furz. Wieviele Zeiten sind vergangen, wie viele Menschen waren Gast und wie viele von ihnen haben die Zeit verändert?
Wenn man sich das so fragt, waren es echt wenige.
Wir vergolden alle Zeit, es liegt in der Natur des Menschen.
Wir werden auch alle irgendwann uns voll heulen, dass wir die Zeit nicht ausgenutzt haben.
Aber vergisst nicht, Zeit ist relativ.
Das Leben ist kostbar.

Samstag, 14. November 2009

Slam!


Ja Gestern war der Slam und war n richitg geiler Abend.
Erst einmal danke an alle, die da waren ihr wart echt n richitg geiles Publikum.

Der erste Platz ging an einen Slamer, der diese Sache ja fast schon perfekt hingekriegt hat.
Der zweite Platz ging, man glaubt es kaum, an meine Christina! (Glückwunsch nochmal)
Dritter wurde Micha!
Und der vierte Platz, ratet mal an wenn der ging, ERHAN KÖKEN.

Da hab ich ja mehr hinbekommen, als ich gedacht habe für mein erstes mal ein richitg schöner Platz.

Und hier, der Text mit dem ich gut angekommen bin:

Ich war jung, ein Mann der verheiratet war und Kinder hatte. Mir ging es gut, doch nicht gut genug. Ich hörte von diesem Land, einem Land wo Träume wahr werden.

Wo es egal ist, welche politische Richtung du hast, wo es egal ist wer du bist, was du isst, was du magst oder auch hasst.

Ich sah es vor mir, eine neue Welt, die auf mich wartet.

Meine Familie konnte ich nicht mitnehmen, in diese neue Welt, meine Kinder weinten, meine Frau und alles was ich liebte blieben zurück. Ich kam an.

Doch war diese neue Welt nicht wie ich sie mir vorgestellt hatte, alles war so anderes, ich war allein. Nicht nur die Sprache, sondern auch das Essen, das Trinken und das Leben waren schwer.

Da sie meinen Namen nicht aussprechen konnten war ich nun Mustafa, jeder war hier ein Mustafa.

Ich bettete zwischen Beton Mischern und Ziegelsteinen, keiner verstand uns und wir verstanden sie nicht.

Arbeit hatte ich, Geld auch, nur fehlte mir etwas, etwas was mich jede Nacht zum Weinen brachte. Nur noch dieses Gefühl von Einsamkeit.

Ich war nie Zuhause, immer nur ein Gast in diesem fremden Land.

Es ist ein Junge, schrieben sie. Ein Junge, mein Junge, doch wer sein Vater ist sollte er 5 Jahre später herausfinden. Denn erst dann hatte ich das Geld, meine Leere zu füllen.

Ich sah es vor mir, eine neue Welt, in der ich war.

Von nun an, hieß es wir fahren Ford. Ein Auto, das nicht nur ein Lebensstile, sondern auch die Freiheit bedeutete. Alles was man tat, war von nun an für das dort.

Meine Kinder wurden älter lernten diese schwierige Sprache, waren mir Fremd.

Wie Gift, das durch meine Adern floss, verlor ich den halt zu diesem nun mir fernen Land.

Mit jeder verstrichenen Zeit, fehlte mir etwas.

Ich lebte weiter in diesem Land, einem Land das ich nie wieder sehen möchte, einem Land wo ich meine Jugend verlor und die Zeit nie wieder zurück bekommen sollte.

Endlich war es soweit, ich durfte fort. Doch als ich das meinen Kindern sagte, fragten sie mich, was soll ich dort?

Ich ging zurück, alles hatte sich verändert, ich erkannte dieses Dort nicht wieder, nun war ich Fremd im eigenen Land.

Ich sah es vor mir, eine neue Welt, in der ich nun nicht mehr war.

Meine Kinder heirateten, waren nun selber Eltern. Doch sie blieben in diesem fremden Land.

Meine Enkel sind nun die, die dieses Gift aufnehmen und als normal Ansehen.

Ich kam in dieses Land und konnte kein Deutsch, ich geh aus diesem Land und meine Enkel können kein türkisch.

Almanya, ein Land, dass nun ihr dort ist.


Mittwoch, 11. November 2009

Bla und Blub

Da ich heute Krankgeschrieben bin und neben Migräne auch noch die Langeweile vorschiebe, hab ich mir gedacht Postest du was.

Im laufe dieser Wochen hab ich gemerkt das Freundschaften doch schwiriger sind als gedacht.
Da setzt man sich für was ein und wird als Freund akzeptiert, doch muss man sich diese Freundschaft auch verdienen und erkämpfen, nur macht es Sinn zu kämpfen, wenn man nicht das Gefühl hat, dass das Gegenüber auch eine Freundschaft haben möchte?
Viele Sachen werden sich in diesen laufenden Monaten ändern, grundlegende Sachen werden geschehen und was uns erwartet wissen wir noch nicht.
Doch da freu ich mich doch, Freunde zu haben, die mir diese Last abnehmen und immer wieder für'n Spaß zu haben sind.

Ich möchte hier jetzt nicht wie ne Pussy rüber kommen, aber wenn wir, gerade die Menschen in meinem Freundeskreis, sich mal ne Minute hinsetzen und mal auf ihr Herz hören, werden alle eine Person finden, die als Freund wichtig ist.
Klar kann man sagen, die Paare werden ihren Partner nennen, hoffen wir es auch für sie. ;)
Nur was ist mit denen, die keinen Partner haben, da kommt dann halt die Freundschaft.
Ich möchte mich bei dieser einen Person bedanken.

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Da sitz ich vor meinem Laptop und hab ne Box in der Hand, die für mich so wichtig ist, dass ich sogar mein Leben für diese Box opfern würde.


Noch mal danke an die Person, die mir dieses Geschenk geschickt hat ;)
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Nach soviel Schmalz und Sülze, ja Jungs zeigen auch mal ihre Gefühle ohne, dass sie Schwul rüber kommen, möchte ich noch mal auf den Freitag aufmerksam machen.
Denn im Kultus, Grevenbroich wird das jährliche "Poetry Slam" stattfinden.
Nicht nur die Christina, sondern auch der Erhan werden am Start sein.
Ich weiß ich hab ne sehr geringe Chance, aber versuchen möchte ich es trotzdem.

Dann mal LogOut!
Haut'a rein, n'et zu fest.